Taschen, Koffer & Cases

Wem etwas an seiner Gitarre liegt, der sorgt dafür, dass sein Instrument lange schön bleibt. Deswegen gehört eine ordentliche Gitarrentasche oder ein Gitarrencase einfach dazu. Sie schützen das Instrument vor Kratzern, Stößen, Feuchtigkeit und extremen Temperaturen, halten alles wichtige Zubehör griffbereit und sorgen dafür, dass das gute Stück sicher und bequem von A nach B und wieder zurück kommt. weiterlesen

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An einer Gitarrentasche führt kein Weg vorbei

In eine vernünftige Transportgelegenheit für sein Instrument zu investieren, sollte eigentlich ein No-Brainer sein. Dennoch liegen in Bandbussen immer wieder Gitarren offen herum, in Wolldecken eingewickelt oder in abgewetzten Taschen mit kaputten Reißverschlüssen. Wenn dann aber bei einer Vollbremsung ein Koffer auf die Klampfe fällt und mit seiner Ecke einen hässlichen Kratzer im Lack hinterlässt, dann ist das Gejammer groß. Oder die Ladung verrutscht und verbiegt die Stimmwirbel. Das alles sind vermeidbare Unglücke, und spätestens, wenn es einmal schiefgelaufen ist, werden sich die sorglosen Musiker eine Gitarrentasche kaufen. Von daher lohnt es sich, von Vornherein in einen adäquaten Schutz zu investieren. Bei vielen Gitarren-Angeboten ist eine Tasche oder ein Koffer im Lieferumfang enthalten, ansonsten wird dir der Händler sicher mit Preisnachlass eine Gitarrentasche verkaufen oder einfach so mit dazulegen.

 

Gigbag oder Gitarrenkoffer? Vor- und Nachteile der beiden Transportlösungen

Gigbag nennt man weiche Taschen aus Polyesterstoff, die rundum gepolstert sind. Es gibt sie für elektrische wie für akustische Gitarren. Da sie flexibler sind, decken sie eigentlich alle standardmäßigen Modelle ab, nur für so besondere Formen wie einer Flying V wird es schwierig, doch die werden meistens sowieso mit einem maßgeschneiderten Koffer angeboten. Die Polsterung bietet zuverlässigen Schutz vor Schlägen und Stößen, der in der Regel auch ausreicht, sofern du nicht vorhast, deine Gitarre mit Ziegelsteinen zu bewerfen. Vorne sind dann ein bis drei verschiedene Reißverschluss-Taschen für Kabel, Noten, Effektpedale und alles weitere Zubehör. In der Handhabung ist die weiche Tasche dem harten Koffer in vielen Punkten überlegen – so lässt sie sich bei Nichtgebrauch praktisch verstauen, sie hat verschiedene Griffe und mit den Rückengurten lässt sich die Gitarre auch leichter transportieren. Wer auch nur gelegentlich mit seinem Sechssaiter zur Probe radeln will, kann auf die Rückengurte nicht verzichten.

Der Reißverschluss-Sack aus gummiertem Stoff, in der dir Opa seine Wanderklampfe vererbte, verdient diesen Namen übrigens nicht – falls du dein Instrument bis jetzt in so einer Hülle getragen hast, ist es schon lange Zeit, sich eine neue Gitarrentasche zuzulegen.

Gitarrenkoffer sind das Transportmittel der Wahl für die teureren Instrumente. Die rigiden Cases garantieren Schutz und Sicherheit. Wenn du vorhast, deine Gitarre mit Ziegelsteinen zu bewerfen, dann ist sie in dem Koffer sicher (aber tu’s einfach nicht!). Vor dem Kauf musst du sicherstellen, dass das Gitarrencase auch wirklich zu deinem Gitarrenmodell passt. Meist haben sie mehrere Zubehörfächer für Saiten, Plektren, Stimmgerät und alles weitere. Sie empfehlen sich für Gitarristen, die viel mit dem Auto unterwegs sind, sofern es auch die entsprechende Ladefläche bietet. Eventueller Nachteil ist – je nach verfügbarem Platz –, dass sie sich nicht zusammenfalten und verstauen lassen. Und wer viel mit seinem Instrument zu Fuß unterwegs ist, muss den Koffer entsprechend tragen.

 

Fazit

Ob nun Soft- oder Hardcase: Es gibt für jede Präferenz die richtige Transportlösung, deswegen verdient einfach jede Gitarre, auch die Zweitgitarre, ein adäquates Zuhause.