Bass Combos

Bass, Bass, wir brauchen Bass! Die Bassgitarre ist jedoch nur die halbe Miete, denn ohne ordentliche Verstärkung bleibt der Sturm auf die Magengrube aus. Damit der Bassist das Fundament für die Musik legen kann, muss ein Bassamp her, der untenrum schön viel Druck macht. Die Bandbreite reicht dabei vom handlichen Combo-Amp bis zum wuchtigen Bass-Stack, also einer Kombination aus Topteil und separater Box. weiterlesen

Bass Combos

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Für welche Anwendung sollte man welchen Bassverstärker kaufen?

Erst einmal Grundsätzliches: Das tiefe E eines regulären E-Basses schwingt um 40 Hertz. Im Vergleich zur Gitarre ist es aufwändiger, die energiereicheren tiefen Frequenzen laut zu kriegen, zumal beim E-Bass Verzerrung erst einmal nicht erwünscht ist. Da muss also mit viel Watt gearbeitet werden, um die Signale aus der Bassgitarre wie gewünscht anzuheben. Insofern ist es gut, noch Headroom, also „Luft nach oben“ zu haben. Bassverstärker ab etwa 150-200 Watt sind bandtauglich, 500 oder 800 Watt keine Seltenheit, auch, wenn diese nie voll ausgefahren werden.

Hier sind wir wieder bei der alten Frage: welcher Amp? Röhre oder Transistor? Klar schwören Puristen auf den satten Klang der Röhrenverstärkung. Nachteil: Röhren-Topteile sind oftmals sehr schwer. Endstufen auf Transistorbasis lassen mittlerweile keine klanglichen Wünsche übrig und bringen viel Power bei vergleichsweise geringem Transportgewicht, weswegen sie sich auf dem Markt auch immer stärker durchsetzen.

Entscheidend für die Durchsetzungsfähigkeit ist neben der Endstufe auch der Lautsprecher, bzw: die. Als Standards haben sich 10“ (Zoll), 12“, sowie auch 15“ etabliert. Dabei gilt: die kleineren Größen haben mehr Attack, gerade wenn geslappt werden soll, die größeren wie 15" oder gar 18“ reagieren träge, schicken jedoch fühlbare wummernde Subbässe ins Publikum. Meist sind 10“-Speaker in mehrfacher Ausführung in einem Gehäuse verbaut, um richtig viel Druck rauszuschicken. Boxen mit vier Zehnzöllern dürften bei Bassisten mit Profiambitionen etwa die beliebteste Konfiguration sein.

 

Basscombo oder Topteil mit Box?

Diese Frage sollte mit einer Gegenfrage beantwortet werden: Wofür soll der neue Bassverstärker eingesetzt werden? Full-Stacks mit Topteil und einer großen 4x10“-Box klingen im Proberaum zweifelsohne gut und sind richtig durchsetzungsfähig. Ihr Nachteil ist Bassisten, die viel unterwegs sind, jedoch bekannt: Sie nehmen im Auto viel Ladefläche in Anspruch und verursachen viel Schlepperei. Ein Combo-Amp ist eine durchaus ernstzunehmende Alternative für Gigs in Clubs, zumal das Basssignal ja auch über die PA geschickt wird. Natürlich kann ein einzelner Zehnzöller nicht so viel Luft in Schwingung versetzen wie vier davon, ein einzelner 12“ bringt jedoch schon ordentlich Wucht für Proben und Gigs. Dank digitaler Modelling-Technologie werden auch die klanglichen Möglichkeiten der kleinen Brüllwürfel immer vielfältiger. Um Reserven zu haben, sollte man einen Bassverstärker kaufen, der über einen zusätzlichen Ausgang verfügt. An den kann man eine Box mit größerem Speaker anschließen, um untenrum noch mehr Wumms zu haben. Fürs Üben zuhause ist im Sinne des Hausfriedens ein kleinerer Bassamp voll ausreichend – tiefe Frequenzen breiten sich bekanntermaßen besonders gut in alle Richtungen aus.

 

Zusammenfassung

Die Entscheidung, welcher Bassverstärker gebraucht wird, hängt davon ab, wofür man ihn anwendet. Ein Basscombo bietet für mobile Musiker einen guten Kompromiss zwischen vollem Sound und Handlichkeit. Beim Kauf auf genug Leistungsreserven achten! Letztlich entscheidet der Praxistest, bei Nichtgefallen oder Wunsch nach mehr Leistung kann man den Bassverstärker verkaufen oder zurückgeben.