Verstärker

Waren E-Gitarrenverstärker zu Beginn ihrer Historie zuerst dafür gedacht, mehr Lautstärke auf der Bühne zu ermöglichen, sind sie selbst zum Instrument geworden. Wenn es darum geht, seinen eigenen Sound zu finden, ist der Gitarrenamp für Gitarristen mindestens genauso wichtig wie die Gitarre und die Spieltechnik. weiterlesen

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Der Gitarrenverstärker – näher betrachtet

Diese Arten von Verstärkern gibt es

Was ist Watt beim Verstärker?

Gitarrenverstärker kaufen und verkaufen

 

Der Gitarrenverstärker – näher betrachtet

Das Prinzip des Verstärkers ist immer gleich: Das Gitarrensignal der Pickups kommt in die Vorstufe, wird in der Effektsektion moduliert (EQ, dazu optional Hall, Vibrato oder andere Effekte), dann kommt es an die Endstufe, die nochmal richtig laut macht und das Ganze an den Lautsprecher weitergibt. Entscheidend für den Klang sind alle Stufen. Sind alle diese Elemente in einem Gehäuse, spricht man von einem Combo-Amp. In den 60er Jahren wurden, um dem enormen Lautstärkehunger von Acts wie The Who oder Jim Hendrix gerecht zu werden, immer größere Konstruktionen gebaut und Verstärker- und Lautsprechereinheit getrennt. Die Kombination von Topteil und Gitarrenbox ermöglicht beim Kauf größere Flexibilität – und natürlich machen vier Lautsprecher mehr Druck als einer.

 

Diese Arten von Verstärkern gibt es

Wenn es um Soundfragen geht, schwören die meisten Gitarristen nach wie vor auf die gute alte Röhre. Vollröhrenamps wird ein satter, warmer Sound, eine unvergleichliche dynamische Ansprache und größerer Druck zugebilligt. Obwohl ab den 60er Jahren Transistoren die Röhre in fast allen elektronischen Geräten verdrängt hatte, konnten Transistoramps nie überholen. Dabei gibt es durchaus vernünftige Verstärker auf Transistorbasis. Vorteil dieser Technik ist der geringere Preis – einen Röhrenamp bekommt man selten unter 500 Euro –, geringere Empfindlichkeit der Teile und geringerer Stromverbrauch. Sogenannte Hybrid-Amps versuchen, das Beste aus beiden Welten zusammenzubringen: Während eine Vorstufenröhre für den satten, warmen Röhrenton sorgt, gibt dann in der Endstufe ein Transistor Gas. Das ermöglicht es, gut klingendeVerstärker zum schmalen Preis anzubieten, zudem kann der Amp dann auch in Zimmerlautstärke dicken Röhrensound ausgeben. Zu dieser Dualität gesellte sich in den letzten Jahren die digitale Modelling-Technologie. Hier werden die Klangcharakteristika von Verstärkern in der Vorstufe digital nachempfunden – mit durchaus überzeugenden Resultaten. Meist hat man viele Amps in einem Gerät und kann etwa mit einem Knopfdruck vom zahmen Fender Champ auf ein brüllendes Marshall-Stack umschalten – auch das bei nachbar- und mitbewohnerfreundlichen Pegeln.

Für mehr Informationen, lies unsere Artikel Wie du den passenden E-Gitarrenverstärker findest.

 

Was ist Watt beim Verstärker?

Die erste Frage beim Verstärkerkauf: Wo will ich ihn einsetzen? 100 Watt-Türme sind für den Hausgebrauch eindeutig überdimensioniert, während der kleine Übungs-Combo sich schwer gegen ein Schlagzeug durchsetzen kann. Für den Gebrauch in der Band sollten mindestens 15 Watt vorhanden sein – Röhren-Watt wohlgemerkt. Als Faustformel gilt, dass man beim Transistorverstärker die doppelte Wattzahl eines Röhrenverstärkers für dieselbe wahrgenommene Lautstärke braucht.

Kauft man Gitarrenboxen und Topteil separat, kommt auch noch die sogenannte Impedanz ins Spiel. Unbedingt darauf achten, dass die gleiche Ohmzahl an Verstärkerausgang und Lautsprechereingang steht, da sonst das Potenzial nicht ausgenutzt oder gar der Amp beschädigt werden könnte. 8 Ohm an 8 Ohm, 16 Ohm an 16 Ohm, und alles ist gut.

 

Gitarrenverstärker kaufen und verkaufen

Anders als Unterhaltungselektronik altert ein Gitarrenamp sehr gut. So kann man Gitarrenverstärkergebraucht kaufen, ohne sich Sorgen zu machen. Bei Top-Marken wie Marshall, Roland, Mesa Boogie, Fender, VOX, Orange oder ENGL (um nur ein paar zu nennen), kann man sich der Qualität sicher sein. Neue Gitarrenverstärker sind also eine zukunftssichere Investition, während gebrauchte schon schön eingespielt sind und mitunter schon Vintage-Charme in Optik und Sound haben.

Gitarrenverstärker verkaufen sich auch problemlos weiter, wenn man seinen Sound ändert, auf- oder abrüsten will oder sein Hobby aufgibt. Natürlich ist es von Vorteil, das Gerät gut gepflegt zu haben. Gerade Röhrenamps müssen hin und wieder vom Fachmann durchgecheckt werden, der einen Endstufenabgleich vornimmt oder auch mal die Röhren erneuert.

 

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