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Das Schlagzeug und seine wichtigsten Bestandteile

Akustik oder E Drums? Oder beides?

Schlagzeug kaufen – was brauche ich?

 

Das Schlagzeug und seine wichtigsten Bestandteile

• Die Trommeln: Für ein amtliches Bumm-Tschak braucht es das Bumm und das Tschak, namentlich Bass-Drum und Snare-Drum. Die große und die kleine Trommel sind die zwei wichtigsten Elemente im Schlagzeug. Die Bassdrum wird auch öfters als Kick-Drum bezeichnet, weil sie per Fußmaschine „getreten“ wird. Die Snare-Drum mit ihrem prägnanten, hellen Klang soll – je nach Musikstil – richtig knallen. Namensgebender Teil ist der Snare-Teppich am unteren Resonanzfell der Trommel, der aus mehreren gewellten Metallschnüren besteht. Bei jedem Schlag federn diese gegen das Fell zurück und sorgen so für das charakteristische helle Schnarren. Komplettiert wird das sogenannte Shell-Set (die Trommeln des Akustik Schlagzeug) von ein bis drei Toms, auf denen lustig Fills und Breaks gespielt werden. Man unterscheidet zwischen der tief klingenden Floor Tom und den Hängetoms, die auf der Basstrommel montiert sind.

• Die Becken: Ebenso wichtig wie der voluminöse Trommelklang sind die Becken. Zur Mindestausrüstung gehört die HiHat, die (meist) mit dem linken Fuß beim Spielen geöffnet oder geschlossen wird und so rhythmische Akzente zulässt. Auch ein Crash-Becken darf an keinem Drumset fehlen. Nächst wichtigstes Blech ist das Ride-Becken, dazu können noch weitere Crash- und Spezialbecken wie Splash oder China eingesetzt werden.

• Die Hardware: Unter der Hardware versteht man die Ständer für das Becken und Trommeln. Damit alles in der gewünschten Position erreichbar ist, sind die massiven Metallgestänge mehrfach schwenk-, auszieh- und verstellbar. Auch das Fußpedal, mit dem die Kick Drum angespielt wird, zählt dazu. Hardware-Kisten sind der Alptraum der schleppenden Roadies und Bandkollegen, doch damit auch bei wilder Trommel-Action alles an seinem Platz bleibt, müssen die Schlagzeug Ständer nun einmal schwer und massiv sein.

Akustik oder E Drums? Oder beides?

Im oberen Abschnitt sind wir auf das klassische Schlagzeug eingegangen. Mit Fortschreiten der Technik sind auch E Drums im Repertoire der Schlagzeug Hersteller immer wichtiger geworden. Unter E Drums versteht man alle Trommeln, deren Klang nicht akustisch erzeugt wird. Stattdessen schlägt der Drummer auf ein Gummipad, das ein MIDI-Signal ausgibt, welches wiederum in einem Drum Modul einen gesampelten Ton triggert. Entsprechend vielfältig sind die klanglichen Möglichkeiten. Schlagzeug Sounds können ebenso gespielt werden wie die synthetisch klingenden Sounds früher Drumcomputer, völlig andere Instrumente wie Piano oder auch ganze Loops und Sequenzen. Gerade in einer Zeit, wo es schon längst keine starren Grenzen zwischen einzelnen Stilen mehr gibt, erweitern viele Drummer ihr Akustik Schlagzeug um ein paar Pads, um die Musik interessanter zu gestalten.

E Drums haben auch zum Üben einen großen Vorteil: Man kann sie auf Zimmerlautstärke spielen, was Eltern, Nachbarn und Mitbewohner sehr zu schätzen wissen. Die Ansprache eines E Schlagzeug Pads ist annähernd, wenn auch nicht ganz zu vergleichen mit der von gespannten Fellen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit stellt dies kein Problem dar; um Rhythmen, Breaks und Timing zu üben (und das sollte man!), ist ein E Schlagzeug eine große Hilfe. Müssen Drummer nach Band- oder Übungsraumauflösung ihr Schlagzeug verkaufen, brauchen sie mit elektronischen Drums ihr Hobby also nicht ganz aufzugeben.

Schlagzeug kaufen – was brauche ich?

Das Drum Set für den Anfänger sollte aus Basstrommel, Snare-Drum, HiHat, Standtom, einem oder zwei Hängetom und einem Crash-Becken bestehen, um die gängigsten Techniken zu erlernen. Die renommiertesten Hersteller in Sachen Drums sind Tama, Sonor, Pearl, Ludwig, Gretsch und Yamaha. In Sachen Becken liefern Paiste, Zildjian, Sabian und Meinl verlässliche Qualität – natürlich ist diese Aufzählung nicht vollständig.

Wie überall gilt aber auch beim Schlagzeug: Wer billig kauft, kriegt auch billig. Denn Trommeln zu bauen, dass das Drum Set richtig gut klingt, ist komplexer, als man zuerst denkt. Die Qualität der verwendeten Hölzer, die Bauweise, die Lackierung, die Bespannung, die Felle – all das muss stimmen, damit sich der Klang entfalten kann. Hat man nur ein begrenztes Budget, ist es sinnvoller, ein Schlagzeug gebraucht zu kaufen. Es lohnt sich also, gleich in ein einigermaßen solides Kit zu investieren. Ein Schlagzeuglehrer oder ein erfahrener Drummer kann dir zeigen, wie du das neue Schlagzeug am besten aufbaust, stimmst und einstellst. Und dann geht's ab!

 

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