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Ein Überblick über die wichtigsten Gitarren Effekte

Okay, und welche Gitarren Effekte braucht man wirklich?

Einzel- oder Multieffektgeräte?

Effektpedale – das Fazit:

Ein Überblick über die wichtigsten Gitarren Effekte

Für jeden Soundwunsch gibt es den passenden Gitarreneffekt. Wir stellen die wichtigsten vor:

• Verzerrung: Damit aus dem dünnen Saitenklang eine brüllende Stromgitarre wird, wird das Signal verzerrt. Manchen Gitarristen reicht der verzerrende Kanal ihres Verstärkers, den sie per Fußschalter ansteuern. Doch auch im Reich der Bodeneffekte gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Mit Ausdifferenzierung der Musikstile fächerte sich auch das Portfolio der Effektgerät Hersteller auf. Schließloch brauch ein Nu Metal-Gitarrist das volle Riffbrett, während der Retro-Rocker seinen Sound nur leicht ancruncht. Die Bandbreite geht vom Booster, welcher eher das Signal pusht und der Verstärkerröhre das Übersteuern überlässt, über den zahmeren Overdrive bis zum brutalen Distortion. Das seit den 60ern beliebte Fuzz-Pedal nimmt mit seinem hart sägenden Ton eine Sonderstellung ein.

• Modulation: Durch Phasenverschiebungen erzeugen diese Effekte einen schwebenden bis wabernden Ton. „Come As You Are“ lebt beispielsweise durch Bass Effekte: Hier kommt der Chorus zum Einsatz, der in den 80er Jahren gerne für cleane Gitarren genommen wurde. Phaser und Flanger erzeugen ein charakteristisches an- und abschwellendes Woosh, das den Sound schweben lässt oder gar wie ein startender Jet klingen kann.

 Delay: Hier wird ein Echo des Gitarrensignals hinzugegeben. Delays, speziell Stereo, können den Sound breit und voluminös klingen lassen oder auch für rhythmische Effekte sorgen.

• Kipp-Pedale: Das modulierende Wah-Wah, das jedes Solo mit Leben erfüllt, ist aus der Rock- oder Funkmusik nicht mehr wegzudenken. Ein Volume-Pedal, mit dem der Spieler per Fuß die Lautstärke regelt, kann auf der Bühne Leben bzw. Ohren retten.

• Tremolo/ Vibrato: Ersteres simuliert einen Lautstärkeregler, den man konstant auf- und abdreht, zweiteres moduliert die Tonhöhe und kann ganz schön schräg klingen.

• Sonstige: Ein Kompressor hält die Pegelspitzen in Zaum, dafür kann das ganze Signal etwas angehoben werden, sodass es dicker und voller klingt. Wenn der Verstärker keinen eigenen Hall hat, können auch hierEffektpedale für einen räumlicheren Klang sorgen. Octaver und Pitch Shifter verändern die Tonhöhe bzw. mischen eine tonal versetzte Kopie des Originalsignals hinzu – so kann man mit sich selbst im Duett spielen. Ansonsten werden auch immer wieder interessante neue Gitarren Effekte erfunden, wie etwa analoge Bitcrusher oder ähnliche Schweinereien.

 

Okay, und welche Gitarren Effekte braucht man wirklich?

Die traurige Antwort ist: Wenn man sein Instrument nicht beherrscht, können Effekte nichts retten. Gerade am Anfang sollte man sich nicht allzusehr von Spielereien ablenken lassen und sich auf Timing, Intonation und Präzision konzentrieren. Wer ohne Effektgeräte Gitarre spielen kann, der kann seinem Spiel mit gezielt eingesetzten Sound-Boosts Leben einhauchen. Natürlich ist das vor allem von der bevorzugten Musik abhängig. In Rock und Metal etwa läuft nun mal nichts ohne Verzerrer. Und es gibt auch Stilrichtungen, bei denen hemmungslos übertrieben Effekte gebraucht werden: Das Schlagwort Shoegaze entstand, weil die Gitarristen von Bands wie Ride oder My Bloody Valentine auf der Bühne den Blick kaum von ihren zahlreichen Effektpedalen nahmen – was wirkte, als würden sie dauernd auf ihre Schuhe starren.

 

Einzel- oder Multieffektgeräte?

Hier scheiden sich wieder einmal die Geister. Multieffektgeräte haben einige nicht zu leugnende Vorteile: In einem kompakten Gehäuse sind meist alle Effekte untergebracht, die man sich wünschen kann – und das zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Sie sind programmierbar, mit einem Tritt können voreingestellte Parameter abgerufen werden, das Drehen an Reglern zwischen den Songs entfällt. Und doch stellen sich sehr viele Musiker lieber ihr eigenes Sortiment an kleinen Bodentretern zusammen. Sie schwören auf die analogen Schaltkreise, den Charme des Originalen – und neue Effekte kaufen ist halt immer wieder schön. Und wenn es nicht mehr in den Sound passt? Effekte verkaufen sich auch gebraucht gut weiter, manche haben sogar Kultstatus erlangt und sind echte Sammlerstücke geworden.

 

Effektpedale – das Fazit:

Ohne Effektgeräte Gitarre zu spielen ist möglich – aber nicht sinnvoll. Man kann sich Gitarren Effekte wie Gewürze im Essen vorstellen: Einzeln vielleicht ungenießbar, sorgen sie in der richtigen Dosierung für Pep und Raffinesse. Oftmals gebiert ein neuer, überraschender Sound auch neue musikalische Ideen. Um seinen eigenen persönlichen Sound zu finden, gibt es jedenfalls nur eines: Gitarren- und Bass Effekte ausprobieren, bis die Ohren bluten. Viel Spaß dabei!

 

   

Effektpedale für Gitarre und Bass online kaufen — was solltest du beachten?