DJ

DJs sind die neuen Rockstars - das zeigt sich immer häufiger auf Festivals, in den Charts und auf Großveranstaltungen. Natürlich ist es bis zum DJ-Olymp, wo die Großen wie David Guetta, Steve Aoki oder Tiësto residieren, ein weiter Weg. Aber auch der beginnt mit dem ersten Schritt: dem Anschaffen des richtigen DJ Equipment. Und ganz egal, ob du Techno, House, Rock, Schlager oder Oldies auflegst - die nötige DJ Ausrüstung ist immer die gleiche. weiterlesen

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DJ Gear für Anfänger: Was brauchst du?

DJ Equipment kaufen: Welchen Marken sind gut?

DJ Equipment gebraucht kaufen

DJ Gear für Anfänger: Was brauchst du?

Bevor wir ins Technische einsteigen, steht hier erst einmal die grundlegende Frage, wovon du die Musik abspielst – von CDs, Vinyl oder mp3? Legitim ist alles, es ist eine Frage der Präferenz und vielleicht auch des vorhandenen Materials. So oder so – Herzstück des DJ Equipment ist der Mixer. Hierbei handelt es sich um Mischpulte, die speziell auf die Bedürfnisse von DJs entwickelt wurden. Basisausstattung sind zwei Stereo-Kanäle und ein Crossfader, mit dem zwischen diesen hin- und hergeschaltet wird, sowie ein separat regelbarer Vorhör-Ausgang für Kopfhörer. Man findet sie auch unter dem Stichwort ‚Battlemixer‘, da sie für Hip Hop-Battles entwickelt wurden. Mischpulte der Fortgeschrittenen-Klasse haben noch Effekte an Bord. Elektromusiker, bei denen das Auflegen in Richtung Livemusik übergeht, nutzen sogenannte Clubmixer mit drei oder vier Kanälen. Für den Anfang sind die jedoch klar überdimensioniert.

Im Hip Hop fing alles mit ihm an: der Plattenspieler. Two Turntables and a Microphone - das gilt noch immer als Maxime. Auch in Sachen House und Techno, in Dub und Drum N'Bass ist der Plattenspieler immer noch Maß aller Dinge. Und wer tonnenweise alte Soul-Platten vom Flohmarkt gesammelt hat, wird Soul-Partys gleich mit dem entsprechenden authentischen Sound beschallen. Für Discjockey-Zwecke sollte es ein spezieller DJ-Plattenspieler sein, bzw. natürlich gleich ein Paar. Diese zeichnen sich aus durch starkes Drehmoment und nehmen nach dem Backspin und Stoppen gleich das richtige Tempo wieder auf - wer Scratching-Techniken anwenden möchte, sollte auf Direktantrieb bzw. Quarz-Direktantrieb wie z.B. im legendären Technics MK2 setzen.

Die Alternative sind CD Player. Auch hier gibt es spezielle Modelle, die auf die Bedürfnisse von DJs zugeschnitten sind, alle Erschütterungen verzeihen und variables Tempo erlauben. Systeme mit nachgemachten Plattentellern emulieren die Handhabung eines Turntables – sogar Scratching erlauben die smarten Controller. Das soll Vinyl-Fans den Umstieg ins Digitale schmackhaft machen bzw. CD-Sammlern dieselben Tricks ermöglichen. Die dritte Fraktion ist die des Computerzeitalters, die nur einen Laptop voller mp3s im Gepäck hat - und damit deutlich weniger zu schleppen hat als die Leute mit den Plattenkisten. Hier sind sogar Mischpulte überflüssig, das Herzstück ist die Software an Bord des Laptops (beliebt ist zum Beispiel Traktor von Native Instruments). Digitales Audio bietet die mit Abstand größte Flexibilität - DJs, die auch Producer sind können etwa gleich am Abend den Track vor der Menge testen, den sie bis kurz vorher noch im Studio zusammengebastelt haben. Als Zubehör, um den Soundhelden adäquate haptische Handhabung zu bieten, fungieren spezielle Controller, die etwa Turntables und Mischpulte simulieren. Mit diesen hat der Plattendreher die Musik wieder haptisch in der Hand und kann auf der Kanzel arbeiten, Knöpfchen drehen und Regler schieben. Sie haben jedoch einen beachtlichen Funktionsumfang, in den sich Einsteiger erst einmal eine Weile vertraut machen müssen.

Wer sein eigenes Setup aufbaut, etwa um die eigenen Partys zu beschallen, muss im DJ Shop noch an das notwendige Zubehör denken. Dazu gehören Kabel, ein geschlossener Kopfhörer zum Vorhören, Mikrofone, wer denn Ansagen machen möchte (hier scheiden sich die Geister) und die obligatorische Stromversorgung. Slipmats aus Filz gehören zum festen DJ Bedarf der Plattenspieler Fraktion. Wer sein DJ Gear oft transportiert, ist mit Transportcases, welche die empfindliche Technik schützen, gut beraten.

DJ Equipment kaufen: Welchen Marken sind gut?

In das neue DJ Equipment kannst du theoretisch viel investieren – aber muss das auch sein? Für den Anfang tun es auch Geräte mit geringerem Funktionsumfang, bevor du groß mit Effekten und Tricks zauberst, solltest du erst einmal gute Übergänge üben. Sinnvoll ist es dagegen, auf Markenware zu setzen, da sich deren Qualität bewährt hat. In Sachen Turntables ist Technics nach wie vor der Goldstandard, wenn auch nicht ganz günstig. Auch Pioneer und Reloop genießen hier hohes Ansehen, Audio-Technica ist ein Tipp in Sachen Preis-Leistungsverhältnis. Denon und Pioneer sind die großen Namen in Sachen CD Player, auch Numark hat sich etabliert. Auch bei anderer DJ Ausrüstung wie Mixer und Controller sind die genannten Marken ein verlässlicher Qualitätsgarant.

DJ Equipment gebraucht kaufen

Wer kein Budget für das neue DJ Equipment hat, kommt mit gebraucht kaufen günstig weg. Angst vor veralteten Geräten, die bald den Geist aufgeben, muss man nicht haben. Schließlich konzipieren Top-Hersteller wie Denon, Pioneer, Numark oder Reloop ihre DJ Ausrüstung dafür, von Club zu Club getragen, angerempelt und vielfach auf- und abgebaut zu werden. Wie gesagt ist für den Anfang erst einmal weniger Funktionalität mehr. Wer höhere Ansprüche entwickelt, Liveinstrumente oder mehr Player anschließen will, kann immer noch sein DJ Equipment verkaufen und durch die nächsthöhere Klasse ersetzen. Und nun bringt die Menge mit euren Beats zum Schwitzen!

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