Bässe

Über keinen Posten in einer Band gibt es so viele Witze wie über den Bassisten. Dabei ist die Bassgitarre doch unverzichtbar: Zum einen legt sie das melodische Fundament, zum anderen sorgt sie zusammen mit dem Drummer für den Groove – und sorgt dafür, dass die Musik auch in der Magengrube fühlbar ist. weiterlesen

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Der E Bass, oder wie der Kontrabass laufen lernte

Die berühmtesten E Bass Marken und Modelle

Bass Gitarren kaufen – die Preisfrage

Was muss meine Bassgitarre haben und können?

 

Der E Bass, oder wie der Kontrabass laufen lernte

Bis in die fünfziger Jahre hinein wurden Musikcombos vom Kontrabass mit den tiefen Frequenzen versorgt, der unverstärkt und gezupft naturgemäß Durchsetzungsprobleme gegen eine Bläsergruppe hat. Den E Bass, wie wir ihn heute kennen, haben wir dem legendären Gitarrenbauer Leo Fender zu verdanken, der die Bass Gitarren zwar nicht unbedingt erfunden hat, aber mit dem Precision und dem Jazz Bass zwei Instrumentenklassiker erschaffen hat, die bis heute den Standard vorgeben. Revolutionär war zum einen der Verzicht auf einen Resonanzkörper – der Sound kam aus dem Verstärker und konnte fortan so laut gedreht werden, wie es der Amp zuließ.

Zum anderen näherte er die Gitarre und den Bass einander an und setzte auch beim E Bass Bundstäbchen in den Hals ein. Das erklärt auch den Namen „Precision“ – schließlich war der Bassist vorher darauf angewiesen, die Saite an der richtigen Stelle niederzudrücken, sonst konnte es schief klingen. Mit Precision Bass Gitarren saß nun jeder Ton präzise. Natürlich haben Bundstäbchen aus Metall entsprechende Nebeneffekte auf den Sound (zum direkten Vergleich höre man den weichen Ton von bundlosen „Fretless“ Bass Gitarren!). Ohne die klanglichen Möglichkeiten des E Bass wäre die Rock- oder gar Musikgeschichte jedenfalls anders verlaufen.

 

Die berühmtesten E Bass Marken und Modelle

Im vorigen Abschnitt haben wir bereits vom Fender Jazz Bass und Precision E Bass gehört, beide bis heute beliebt mit der klassischen Sunburst Lackierung.

Auch ein dritter Bassgitarren-Klassiker geht auf Leo Fenderzurück: Der Stingray, den der Meister während seiner Zeit bei Music Man entwickelte. Mit seiner doppelten Tonabnehmerkonfiguration und der aktiven (= batteriebetriebenen) Elektronik brachte er variablere Klangregulierungsmöglichkeiten ein: von schnarrend-aggressiv bis sanft brummend kann ein E Bass mit mehreren Pickups alles aus dem Verstärker drücken.

Paul McCartney und den Beatles verdankt die deutsche Firma Höfner bis heute, dass der Halb- Akustik Bass 500/1, auch Violin Bass genannt, bis heute ein gefragter Klassiker ist. Der leicht martialisch aussehende Rickenbacker 4003 ist in gleichem Maße untrennbar mit Lemmy von Motörhead verbunden, während man ZZ Top selten ohne einen Gibson Firebird auf der Bühne sieht.

Andere große Gitarrenmarken wie Ibanez und Yamaha haben zwar keine eigenen Klassiker, liefern dafür aber eine große Auswahl an hochqualitativen E Bass- und auch Akustik Bass Modellen für jeden Bedarf.  

 

Bass Gitarren kaufen – die Preisfrage

Wer gerade anfängt und sich die erste Bassgitarre zulegen will, steht vor der Qual der Wahl. Einerseits: Wie bei jedem Instrument sollte man preislich nicht allzu niedrig ansetzen. Zwickt das Budget, werden stets eine Menge Bass Gitarren gebraucht angeboten, mit denen man im Zweifelsfall besser fährt als mit dem No Name-Imitat. Soll es doch der neue E Bass sein, gibt es eine gute Nachricht: im Verlauf der letzten Jahre ist die Qualität im Billigsegment beständig gestiegen, Anbieter wie Rocktile bieten teils zu unglaublichen Preisen schon durchaus vernünftige Einsteigerinstrumente an. So richtig schrottige Bass Gitarren verkaufen, das geht im Zeitalter der Kundenbewertungsportale einfach nicht mehr durch. Dennoch: Hat man vor, seinem Instrument längere Zeit treu zu bleiben, lohnt sich der Griff zur Markenware wie der von Yamaha oder Ibanez, die ja auch im mittleren bis unteren Preissegment gute Bass Gitarren feilbieten.

 

 

Was muss meine Bassgitarre haben und können?

Entscheidend sind bei der Entscheidung für das neue E Bass Schätzchen vor allem zwei Dinge: Klang und Spielgefühl. Für ersteres ist der Tonabnehmer und der Verstärker am wichtigsten. Natürlich haben auch Holz und Bauweise einen entscheidenden Einfluss auf den Ton, etwa auf das Ausklingen („Sustain“) und die Klangfarbe.

Doch das sind Fragen für Fachleute und Profi-Mucker, für Einsteiger ist es viel wichtiger, wie die Finger auf dem großen Griffbrett zurechtkommen. Für den Anfang sind Short Scale Bassgitarren, also Bässe mit kurzer Mensur, keine schlechte Wahl. Bei diesen ist der Hals kürzer, die Bünde weiter beieinander, die Saitenspannung geringer und die Saiten lassen sich leichter niederdrücken. Im Vergleich zu klassischen Longscalern wie eben dem Fender Precision ist der Sound etwas weicher – hier ist wieder die berühmte Geschmacksfrage.

Zu guter Letzt: tut es der klassische 4-Saiter immer oder wie viel Sinn macht es, auf 5- oder 6-saitigen Modellen anzufangen? Das ist zum teils von der Musik abhängig – beispielsweise in Nu Metal oder Fusion Jazz gehen Bassisten (und Gitarristen) gerne mal noch ein Stück tiefer. Die allermeisten Rockplatten wurden auf Bassgitarren mit 4 Saiten eingespielt, und die waren sichtlich und hörbar ausreichend, um der Musik die volle E Bass Dröhnung zu geben.

 

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