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Die Akustik Gitarre - eine kleine Einführung

Welche Akustikgitarre für wen?

Akustik Gitarre kaufen - was ist zu beachten?

Unser Fazit zur Akustik Gitarre

 

Die Akustik Gitarre - eine kleine Einführung

Das Prinzip, Saiten zu spannen und ihre Schwingungen durch einen Resonanzkörper zu verstärken, wird seit über 5000 Jahren von Menschen angewandt. Die Geburt der modernen Akustik Gitarre, wie wir sie kennen, geht in die 1920er Jahre zurück. Die Firma Martin ersetzte erstmals die bis dato üblichen Darmsaiten durch Stahlsaiten und verstärkte den Korpus entsprechend, um der höheren Saitenspannung standzuhalten. Zudem wurde der Hals verlängert: Bei einer modernen Acoustic Guitar setzt der Korpus meist erst im 14. Bund an, sodass auch in den höheren Lagen gespielt werden kann. Parallel entwickelte sich auch die Konzertgitarre weiter, die Erfindung der Nylonsaiten war hier ein entscheidender Schritt.  

 

Welche Akustikgitarre für wen?

Der Unterschied zwischen den beiden Instrumententypen ist bedeutend und wird nicht nur durch die Frage "Stahl- oder Nylonsaiten" bestimmt. Die unterschiedlichen Saiten bedingen auch komplett unterschiedliche Bau- und damit Spielweisen.

• Die Konzertgitarre: Wie der Name schon andeutet, kann diese Gitarre auch Konzerte alleine bestreiten, sprich, sie ist ein beliebtes Soloinstrument. Daher heißt sie auch klassische Gitarre, da es für sie viele Stücke von klassischen Komponisten gibt. Gezupft wird sie mit der Hand; um das diffizile Solospiel zu ermöglichen ist der Hals flach und breit, die Saiten liegen vergleichsweise weit auseinander. Eine andere Form ist die Flamenco-Gitarre: Auch hier sind Nylonsaiten aufgezogen, der Ton ist aber weniger bass- und mehr höhenlastig, und das Spiel der rechten Hand weit weniger subtil, weswegen diese Modelle ein Schlagbrett tragen.

• Die Westerngitarre: Die Metallsaiten haben einen wesentlich helleren Klang. Sie werden für Country n' Western, gerne auch in Rock- und Popballaden eingesetzt, vorzugsweise, um Gesang zu begleiten. Auch in modernen Rockproduktionen wird gerne mal eineWesterngitarre untergemischt, hier aber weniger um die Melodie zu tragen, sondern wegen ihres perkussiven Charakters. Ihr Hals ist auf das Akkordspiel ausgelegt, und deswegen im Vergleich zur Akustikgitarre mit Nylonbespannung schmaler, runder, sodass viele Gitarristen mit dem Daumen drüber greifen. Hat der Korpus eine Aussparung, damit die Griffhand auch in den höheren Bünden solieren kann, spricht man von einer Dreadnought-Gitarre.• 

• Die Halbakustik Gitarre: Der Übergang zur elektrischen Gitarre ist fließend. Modelle mit einem (teils) hohlen, aber flacheren Korpus und schmaleren Zargen, die einen Tonabnehmer an der Front tragen, nennt man Halbakustik Gitarre oder Semiakustik. Grundsätzlich ist aber jede akustische Gitarre verstärkbar. Wer plant, viel damit aufzutreten, sollte eine Akustik Gitarre kaufen, die Tonabnehmer verbaut hat. Die gibt es sowohl für Westerngitarre wie auch für Konzertgitarre. Für Aufnahmen sollte man die Acoustic Guitar jedoch mit einem Mikrofon abnehmen, um alle Nuancen des Klangs einzufangen.

 

Akustik Gitarre neu oder gebraucht kaufen - was ist zu beachten?

Einsteiger fangen meist auf einer Konzertgitarre an, die es auch in Kindergrößen gibt - wie bei allen Saiteninstrumenten gibt es Varianten von 1/4- bis 7/8-Größen. Das Spiel ist auf den einfach zu greifenden Nylonsaiten leichter zu erlernen. Hat man die Grundprinzipien erst einmal verinnerlicht, ist die Umgewöhnung auf Westerngitarre oder die elektrische nur ein kleiner Schritt. Natürlich ist es auch kein Fehler, direkt auf Stahlsaiten anzufangen, was klanglich mehr "rockt" - wichtig ist nur, dass man sich intuitiv wohl fühlt. Wer sich am Anfang nicht ganz sicher ist, ob er oder sie dabei bleibt, kann sich für den Anfang eine Akustik Gitarre gebraucht besorgen. Gut gepflegte Instrumente kann man immer wieder zu einem akzeptablen Preis loswerden. Wichtig ist nur, kein Instrument aus dem Spielzeugladen, sondern eines von einem echten Instrumentenhersteller zu kaufen. Bei höheren Ansprüchen kann es hingegen durchaus eineneue Akustik Gitarre sein.

Als Top-Marken haben sich Yamaha, Fender, Ibanez und Takamine etabliert - natürlich gibt es auch viele weitere gute Hersteller, wie etwa Martin, Dean, Guild, Gibson, Epiphone... zu viele, um alle aufzuzählen. Akustische Gitarren von Ovation, welche sich durch den abgerundeten Korpus aus Kunststoff hervortun, sind gerne für den Live-Einsatz genommen, klingen aber "unplugged" ein wenig schwächer.

 

Unser Fazit zur Akustik Gitarre  

Das, was man vorhat zu spielen, beeinflusst in jedem Fall die Wahl der Akustikgitarre. An ausgiebige Test in der Praxis führt jedoch kein Weg vorbei, egal, ob man nun Anfänger oder bereits Könner ist. Eine gut erhaltene Akustik Gitarre verkaufen sollte kein Problem sein, manche steigen gar über Zeit im Wert an - auf Qualität zu achten, macht sich jedenfalls immer bezahlt.


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